Land- und Forstwirtschaft haben mit der Kampagne #LandSchafftZukunft! den Startschuss für einen Appell an die Bundesregierung gegeben. Sie warnen vor den massiven Folgen der EU-Wiederherstellungsverordnung, die bewirtschaftete Flächen stilllegt, Bürokratie schafft und den Waldumbau bremst.
AGDW-Präsident Prof. Dr. Andreas Bitter kritisiert, dass die Verordnung Klimawandel und forstwissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert und stattdessen ein Zurück zu historischen Lebensräumen verordnet. Dadurch wird nachhaltige Bewirtschaftung eingeschränkt und der Aufbau klimaresilienter Wälder gefährdet.
Max von Elverfeldt von den Familienbetrieben Land und Forst spricht von einem „unkontrollierbaren Bürokratiemonster“, das nicht nur Flächen, sondern auch die Versorgungssicherheit und stabile Preise bedroht. Elf Bundesländer teilten diese Bedenken bereits auf der Agrarministerkonferenz: unrealistische Fristen, fehlende Finanzierung, kontraproduktive Auflagen.
Wir haben uns in einem Brief an unsere Bundestags- und EU-Abgeordneten gegen die EU-Wiederherstellungsverordnung in der aktuellen Form positioniert und die Abgeordneten zum Handeln aufgefordert. Hier geht es zum Infoblatt der Kampagne.
Anlässlich der Mitgliederversammlung des Bayerischen Waldbesitzerverbandes in München (14.03.2026) haben Vertreter des Waldbesitzes, der Landwirtschaft und des Grundbesitzes aus Bayern, Baden-Württemberg und Österreich den „Münchner Appell für eine zukunftsfähige Land- und Forstwirtschaft“ unterzeichnet. Die Verbände fordern einen sofortigen Stopp bei der Umsetzung der Wiederherstellungsverordnung, wie das Nature Restoration Law im deutschsprachigen Raum heißt, und eine grundsätzliche Überarbeitung durch die EU.
Hier geht es zum „Münchner Appell für eine zukunftsfähige Land- und Forstwirtschaft.
